HEILPRAXIS FÜR SEELISCHE UND KÖRPERLICHE GESUNDHEIT Hypnosetherapeutin Nora Krohn
 

Honorar


100 € je Stunde (60 Minuten). Die Berechnung erfolgt nach Zeitaufwand bei einem Termin und wird je begonnene 15 Minuten berechnet.

(Der Preis inkludiert individuelle Beratung und Vorbereitung auf die Behandlung, meine ausführliche Vor- und Nachbereitung unserer gemeinsamen Sitzung, ggf. erforderliche Verlaufsgespräche zwischen Terminen (Telefon, E-Mail), Audiomaterial als MP3)

Terminverläufe und damit ihre Dauer sind nicht wirklich vorhersehbar, da jeder Klient zu jedem Termin unterschiedliche Bedürfnisse und Veränderungen mitbringt und auch der Verlauf der Anwendung schwer vorhersehbar ist. Erfahrungsgemäß dauern ein Termin in der Regel 2 bis 3 Stunden, wobei die ersten beiden Termine in der Regel mehr Zeit beanspruchen als die nachfolgenden. Im Sinne der Wirksamkeit der Interventionen - in Ihrem Sinne - möchte ich Anwendungen sinnvoll beenden und nicht, gezwungen durch die Uhr, vorzeitig abbrechen müssen und die Wirkung damit schwächen. Ich plane immer ausreichend Zeit bis zu einem nächsten Termin ein, so dass ich Ihnen die Zeit ermöglichen kann, die Ihrer Situation dienlich ist, auch wenn es etwas mehr Zeit braucht.

Ich bin mir des Geldes und der Zeit, die Sie investieren sehr bewusst und gestalte die Inhalte von Terminen daher nach dem Prinzip: So viel, wie es braucht. Nicht mehr - aber auch nicht weniger!

Meine Praxis ist eine reine Selbstzahlerpraxis. Ich erhalte das jeweilige Honorar direkt von Ihnen bei einem Termin. Sie können bar oder mit EC-Karte bezahlen.

Wenn Sie einen Termin absagen oder verschieben müssen, können Sie das problemlos bis 48 Stunden vorher tun, indem Sie mich anrufen oder mir eine E-Mail schreiben. Danach habe ich keine Möglichkeit mehr, den Termin an jemand anderen zu vergeben und muss Ihnen die nicht wahrgenommene Sitzung leider in Rechnung stellen. Fällt ein Wochenende oder Feiertag in den 48-Stunden-Zeitraum, verlängert sich diese Frist um die entsprechenden Tage.

Wahrscheinlich ist Ihnen bereits bewusst, dass die gesamten Behandlungskosten von verschiedenen Faktoren abhängig sind. Beispielsweise ist die Gesamtzahl der Behandlungstermine abhängig von Ihrer Problemstellung und Ihrer Mitarbeit. Es gibt Probleme, die sich in kurzer Zeit lösen lassen und andere, die mehr Zeit und/ oder mehr Termine benötigen. Grundsätzlich empfehle ich all meinen Klienten immer, mit der Zeit und dem Geld für etwa 3 Termine vorsorglich zu planen. Ob es dann mehr oder weniger sein wird, kann ich im Vorherein nicht einschätzen.


Eine Entscheidungshilfe


Klar: Alternativmedizin muss häufig aus eigener Tasche bezahlt werden. Aber vielleicht hat man als Selbstzahler auch eine höhere Motivation, an seinen Problemen diszipliniert und lösungsorientiert zu arbeiten? Wirklich teuer sind oft andere und häufig weit unwichtigere Dinge im Leben... 

Oftmals sind schon wenige Behandlungstermine für ein gutes Resultat ausreichend und stabilisierend oder sogar heilend.

Gesetzliche Krankenkassen zahlen leider nur psychoanalytische und verhaltenstherapeutische Verfahren, wenn Sie von einem kassenzugelassenen und approbierten Arzt oder Therapeuten erbracht werden. Diese sind aber nachweislich nicht die einzig wirksamen Methoden der (Psycho-) Therapie.

Zudem können psychotherapeutische Leistungen, die über die Krankenkassen abgerechnet werden, z.B. beim Abschluss von Arbeitsunfähigkeits-, Lebens- oder privaten Krankenversicherungen zu erheblichen Risikozuschlägen führen. Solche über Sie gespeicherten Informationen können außerdem auch beruflich von Nachteil für Sie werden, wenn Sie sich z.B. für den Staatsdienst bewerben wollen. Immer wieder werden bei den oben genannten Punkten Fragen zu früheren oder laufenden psychotherapeutischen Konsultationen gestellt. Durch die Inanspruchnahme einer derartigen Leistung über die Krankenkasse sind Sie dann auch verpflichtet, diese wahrheitsgemäß zu beantworten und dies ist dann meist eh schon bekannt.

Motivierte Menschen, die Ihre Investition bewusst entscheiden, sind bei all den genannten Punkten deutlich im Vorteil.

  • Ihre Entscheidung, eigenverantwortlich die Therapie auszusuchen und zu bezahlen, steigert in der Regel die Motivation und kann deshalb den Verlauf der Behandlung beschleunigen.
  • Vielleicht ist bewusster, dass man wirkich selbst etwas machen muss, um Veränderung zu bewirken und nicht der andere das schon richtet?!
  • Die Wartezeit auf einen Termin ist häufig wesentlich kürzer als für Therapien, die von gesetzlichen Krankenkassen gezahlt werden.
  • Sie müssen keine Anträge stellen und genehmigen lassen und Wartezeiten berücksichtigen.
  • Über die Art und Dauer einer Behandlung entscheiden Sie selbst, nicht die Krankenkasse oder deren Gutachter.       
  • Ihre Behandlung wird bei der Krankenkasse nicht aktenkundlich.


Übernimmt meine Krankenkasse die Honorare?


Mein therapeutisches Angebot richtet sich an Selbstzahler, dies ist unabhängig davon, bei welcher Kasse und zu welchem Tarif Sie krankenversichert sind.

Meinen Klienten als Selbstzahlern ergibt sich der nicht zu unterschätzende Vorteil, dass eine Therapie das bleibt, was sie sein soll - eine private Angelegenheit.

Der enorme bürokratische Aufwand vor Beginn und während der Therapie sowie Therapieunterbrechungen durch etwaige Antragsverfahren werden vermieden. Ich führe keine Begutachtungen für Krankenkassen durch und erstatte diesen auch keine Auskünfte ohne Ihre Einwilligung. Keine Krankenkasse erfährt, dass Sie eine Therapie in Anspruch genommen haben und aus welchen Gründen. Das würde bei einem Kostenerstattungsverfahren aktenkundlich und könnte nichtgewünschte Auswirkungen haben, bspw. bei Abschluss von Privatkranken- oder Lebensversicherungen.

Einkommensteuerpflichtige haben ggf. die Möglichkeit, die Kosten ihrer Hypnosetherapie als steuerrechtlich zu berücksichtigende außergewöhnliche Belastungen gelten zu machen. Bitte erkundigen Sie sich selbstständig bei Ihrem Steuerberater. Die Quittungen, die Sie erhalten, sind genau dafür geeignet.


Hintergrund-Info für die, die es interessiert:

Kurze Anwort auf die Frage "Übernimmt meine Krankenkasse die Honorare?": Unter ganz speziellen Voraussetzungen mitunter teilweise ja. Sehr oft, und gerade bei psychotherapeutischen Leistungen, zu denen meine Therapieverfahren zählen, leider nicht oder nur teilweise... und das ist bei vielen Klienten mit vorhigem administrativem Aufwand verbunden... und zahlt sich oft leider nicht so aus, wie es zuvor angenommen wurde.

Heilpraktiker sind nicht befugt mit Krankenkassen abzurechnen. D.h. grundsätzlich zahlt jemand, der Leistungen bei einem Heilpraktiker in Anspruch genommen hat, die Kosten erst einmal selbst...

Die Erstattungsmoral von Krankenkassen und Beihilfen ist leider leider nicht sehr unterstützend, trotz oft überzeugend formulierter Aussagen vor Verstragsabschluss. Liest man sich dann die Verträge so richtig durch, dann wenn man es wirklich in Anspruch nehmen möchte, erfährt man dann etwas ganz anderes als zuvor erwartet... Gesetzliche Krankenkassen erstatten Heilpratikerleistungen i.d.R. nicht und sog. psychotherapeutische Leistungen und Verfahren, bei denen meine eingeordnet werden, unabhängig davon, ob es sich um körperliche oder seelische Themen handelt, gar nicht. Die grundsätzlichen Erstattungsmodalitäten von Beihilfen, Privat- und Zusatzversicherungen variieren derart stark, dasss unmöglich einzuschätzen ist, wer was und überhaupt erstattet. Versicherungen entscheiden nach eigenen Kriterien über die Anerkennung und Erstattung von Heilpraktikerleistungen, auf die kein Heilpraktiker Einfluss hat, und sind zudem von den abgeschlossenen Verträgen abhängig, so dass unmöglich vorher einzuschätzen ist, ob und was von Ihren Versicherungsträgern erstattet werden könnte. Zudem hat i.d.R. dann noch der zuständige Sachbearbeiter einen individuellen Ermessensspielraum. D.h. wenn er gewisse Dinge nachvollziehen kann, dann hat der Versicherte mehr Glück, wenn nicht, dann weniger.

Mögliche Kostenträger und Krankenlassen legen bei einer Kostenerstattungsprüfung ausnahmslos das sog. Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker zugrunde. Das klingt zunächst seriös und korrekt, ist aus meiner Sicht jedoch irreführend: Das GebüH von 1985 ist nämlich lediglich eine Orientierung (also nicht bindend) für Heilpraktikerhonorare, die anhand damaliger Durchschnittswerte errechnet und seitdem nicht mehr angepasst wurde. Zudem enthält das GebüH nur die üblichen Verfahren und Vorgehensweisen von 1985. Viele der danach bekannt gewordenen und anerkannten Verfahren sind nicht als Leistungsziffer erfasst und damit auch nicht abrechenbar. Lange Termine, wie z.B. in der Hypnosetherapie, sind unmöglich mit dem GebüH darzustellen. Das macht ein wirtschaftliches Arbeiten heute absolut unmöglich! Daher müssen (und dürfen) Heilpraktiker Einzelbeträge und Kostensätze anheben und mit Faktoren arbeiten, um ihr berechtigtes Honorar zu berechnen. Krankenkassen erstatten oft nur, wenn sie denn erstatten, bis zu den im GebüH ausgewiesenen Höchstsätzen. Durch die notwendige, "eigenmächtige" Anpassung der Heilpraktiker können Einzelbeträge, aus denen sich das Honorar je Termin zusammensetzt, aber deutlich über dieser Grenze gehen.

In meinem ganz persönlichen Arbeiten, wäre eine Preisberechnung nach GebüH deutlich höher als die pauschale Abrechnung nach Zeit basierend auf meinem Stundenhonorar.

Der Klient zahlt auch diesen Betrag nach GebüH erst einmal selbst. Dann reicht er ein und weiß erst nach der Bearbeitung, ob überhaupt und wieviel von welcher psychotherapeutischen Ziffer/ Leistung erstattet wird. Oft bleibt dann doch eine ziemlich große Differenz zwischen meinem Rechnungsbetrag, den der Klient in jedem Fall an mich zahlt und dem Betrag, den er, wenn überhaupt, von der Kasse erstattet bekommt. Für viele zahlt es sich nicht aus: Großer Aufwand vorher, Entscheid bei mir für den teuereren "GebüH-Tarif" und ersteinmal mehr zahlen, Rechnung einreichen und dann enttäuscht auf mehr sitzen bleiben, als man angenommen hätte... Für den einen oder anderen stellt sich vielleicht die Frage: "Ja, warum bietet sie nicht einfach beide Optionen an?" Ganz ehrlich und ganz banal: Auch für mich stellt es einen administrativen Mehraufwand dar. Und ich habe mich klar dafür entschieden, Interessieren und Hilfesuchenden mehr Termine anzubieten und weniger am PC zu sitzen und dieses unklare Krankenkassen-Erstattungs-System zu bedienen. Oft habe ich Klienten versucht zu erläutern bzw. nachträglich erläutern müssen, wie was warum entschieden wurde und es hat niemanden befriedigt. Zudem hat das bewusste "Selbstzahler-Sein" und mit Selbstzahlern arbeiten einfach auch andere Vorteile, als nur den günstigeren Preis im Vergleich zur Abrechnung nach GebüH.





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